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Die Geschichte von Hirschfeld

Das Waldhufendorf Hirschfeld liegt im nördlichen Teil des Landkreises Kronach auf einem Höhenrücken des Frankenwaldes in 619 Meter über dem Meeresspiegel. Seine Geschichte geht in das Jahr 1100 und weiter zurück:
Es muss davon ausgegangen werden, dass der Ort Hirschfeld unter einem anderen Namen gegründet wurde. Nach mündlichen Überlieferungen lag der Ort etwa vier Kilometer vom heutigen Standort entfernt, im Tal zwischen Buchbach und Rothenkirchen und hieß Eibenstock.
Dieser Name kam von einer Eiche, die neben der Kirche gestanden haben soll. Nachdem die Schweden das Dorf mehrmals überfallen und dem Erdboden gleich gemacht hatten, siedelten die wenigen Überlebenden etwas ostwärts auf einem Berg an und gaben ihrer neuen Heimat einen neuen Namen, der 1222 Hersfelden lautete.
Leider lässt sich der genaue Gründungszeitpunkt nicht mehr exakt feststellen. Es wird jedoch angenommen, dass die Gründung von Hirschfeld etwa um das Jahr 1100 erfolgte.
Die Geschichte des Ortes Hirschfeld ist eng mit dem Aufstieg und Niedergang des Klosters Langheim verbunden. Die Dörfer des nördlichen Frankenwaldes haben zu der Zeit um das Jahr 1180 schon bestanden.
Im Jahre 1187 schenkte Bischof Otto dem Kloster Langheim auch den Wald um Windhagin (Windheim), wozu auch Hirschfeld gehörte.
1388 kam das Kloster Langheim in finanzielle Schwierigkeiten und musste auch das Eygen Tuchnice (Teuschnitz) an den Bamberger Fürstbischof verkaufen.
In der Verkaufsurkunde vom 13. September 1388 ist auch Hirschfeld genannt. Es gehört seitdem zum Besitz der Bamberger Fürstbischöfe.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren auch die Stürme der Glaubensspaltung in der 1478 gegründeten Pfarrei Windheim, zu der Hirschfeld noch heute gehört, fühlbar. So war zeitweise auch die Pfarrei Windheim dem neuen Glauben zugetan.
Letztlich siegten die Bemühungen des Bischofs und aus einer Beschreibung des Amtes Teuschnitz vom 14. Februar 1692 geht hervor, dass die Gegenreformation in der Pfarrei Windheim erfolgreich abgeschlossen sei „und sind alle diese Kirchen sambt völliger Mannschaft catholisch und niemand sei ein lutherisch“.
Zur Zeit der Glaubensspaltung besaß Hirschfeld nach
Überlieferungen eine Kirche, die jedoch wohl nur die Ausmaße einer größeren Kapelle besaß. Im Jahre 1652 ist eine Wehrkirche entstanden, die rundum von einem Kirchweiher umgeben war. Nur ein einziger Zugang führte zum Seiteneingang derSüdseite. 1887 wurde das ganze Schiff der Kirche abgebrochen und neu an den 1767 erbauten Turm angefügt.
Im Vorgriff auf den Reichsdeputationshauptschluss besetzte Bayern bereits im Jahr 1802 die reichsunmittelbaren Hochstifte, darunter auch Bamberg, zu das Hirschfeld seit 1388 gehörte. Im Zuge der Säkularisierung wurde Bamberg – und damit auch Hirschfeld – offiziell ein Teil Bayerns. Von besonderer historischer Bedeutung ist der Zug Kaiser Napoleons I. von Frankreich durch Hirschfeld an der Kirchweih im Jahre 1806.
Von Kronach aus zog er gegen die preußischen Armeen und schlug diese bei Jena und Auerstedt. Nicht erfreut waren die Hirschfelder, dass der Durchzug Napoleons an ihrer „heiligen Kirba“, dem jährlichen Kirchweihfest stattfand, wagten es die Franzosen doch tatsächlich, ihnen das Fest durch Belagerung der Häuser und durch den Verzehr aller Kirchweihgänse zu verderben. Heute leitet die Ortsstraße „Heeresstraße“ ihren Namen vom Durchzug des kaiserlichen Heeres ab.
Nachdem die beiden Kriege der Gemeinde etwa 10 Prozent der Bewohner geraubt hatten, zählte der Ort 1946
459 Einwohner. 96 Heimatvertriebene fanden in Hirschfeld Unterschlupf. Der „Eiserne Vorhang“ als Grenze zur DDR war prägend, war Hirschfeld doch Teil des Zonenrandgebietes.
Im September 1957 wurde am südlichen Ortseingang in Richtung Rothenkirchen das Hirschfeder Heimkehrer- Mahnmal in Gedenken an die nicht heimgekehrten Soldaten, das zweite im Landkreis, eingeweiht.
Da die Ortskirche in ihrem bisherigen Zustand zu klein geworden war, wurde 1966 mit dem Um- und Erweiterungsbau begonnen. Am Kirchweihfest 1967 konnte die Weihe erfolgen.
1969/70 wurde das Friedhofsgelände am nördlichen Ortsausgang am Rande des Gemeindewaldes angelegt und ein Leichenhaus errichtet. Zuvor wurden die Verstorbenen der Gemeinde im Windheimer Friedhof bestattet. 1971 erfolgte die Weihe.
Aufgrund der Nachfrage wurden vor zwei Jahren auch Urnenstelen oberhalb des Leichenhauses angebracht und im vergangenen Jahr der Hauptweg zwischen den Gräbern gepflastert. Wegen seines dichten Baumbestandes wird die letzte Ruhestätte der Hirschfelder Bürger auch manchmal als ein Waldfriedhof bezeichnet. Dieser ist einzigartig in der Region.

 

 

Quelle: WWW.steinbach-am-wald.de
(Auszüge)


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Präsentation zum Bezirksentscheid Oberfranken:
„Unser Do Impressum:
Präsentation zum Bezirksentscheid Oberfranken:
„Unser Dorf hat Zukunft, unser Dorf soll schöner werden“
Redaktion: Stefanie Neubauer, Heinz Karschunke,
Veronika Schadeck
Fotos: Veronika Schadeck, Heinz Karschunke,
Matthias Trebes, Archiv Hirschfeld (bei Heinz Karschunke)
Satz und Layout: Veronika Schadeck
Auflage: 70rf hat Zukunft, unser Dorf soll schöner werden“
Redaktion: Stefanie Neubauer, Heinz Karschunke,
Veronika Schadeck
Fotos: Veronika Schadeck, Heinz Karschunke,
Matthias Trebes, Archiv Hirschfeld (bei Heinz Karschunke)
Satz und Layout: Veronika Schadeck
Auflage: 70